TIN Logo

Das QNN | Queeres Netzwerk Niedersachsen

ist das Dach für die Vertretenden aller Gruppen, Vereine und Institutionen, die mit und für queere Menschen in Niedersachsen aktiv sind. Es ist dabei noch einmal unterteilt in vier Netzwerke für lesbische, schwule, trans*- und inter-Interessen. Hierin findet der themenbezogene Austausch im Rahmen von Vernetzungstreffen statt, hierin werden die konkreten und spezifischen Bedarfe der Interessengruppen ins QNN eingebracht und fortgeschrieben.

TiN | Trans* in Niedersachsen

ist die Einladung des QNN, die Interessen von Menschen, die sich nicht im Einklang mit dem bei Geburt zugeschriebenen Geschlecht sehen oder diese Zuschreibung hinterfragen, die transitionieren oder mit der Erfahrung ihrer eigenen Transition ihr „Leben danach“ gestalten, ins QNN einzubringen.

Wer wir sind und was wir tun

Um Interessen und Bedürfnisse zu erfassen wurde im Rahmen der Kampagne „Für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt* in Niedersachsen“ 2014/15 neben schwulen Männern, lesbischen Frauen, sowie bisexuellen und intergeschlechtlichen Menschen auch trans*-Personen nach ihren Interessenslagen und Diskriminierungserfahrungen befragt. Darauf aufbauend wurden in so genannten Zukunftstischen die gewonnenen Ergebnisse diskutiert und Zielvisionen entwickelt. Auf unserer QNN-Webseite zur Kampagne findet Ihr mehr Informationen und den Abschlussbericht, der Ende 2015 vorgelegt wurde.

Im Mai 2017 benachrichtigte der LtSN – Landesverband für transgeschlechtliche Selbstbestimmung das QNN über seine bevorstehende Auflösung und übergab die vom LtSN getragenen Teile der Verantwortung für Interessenvertretung, Netzwerk und Förderprogramm zurück ans QNN. Seit 2012/13 waren die im LtSN vernetzten und vertretenen Aktiven über den Landesverband Kooperations- und Hauptansprechpartner für das QNN in den Belangen der Menschen aus dem trans*-Themenfeld gewesen.

Seit Mitte 2017 übernimmt TiN | Trans* in Niedersachsen die vormaligen Aufgaben des LtSN und baut ein Trans*-Netzwerk in Niedersachsen auf.

Dazu gehören u.a. auch folgende Projekte, welche teils eng mit der Kampagne „Für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt* in Niedersachsen“ verknüpft sind:

  • Die Vernetzung in offenen Treffen zu Trans*-Politik auf Landesebene
  • Die Gründung der AG medizinische Versorgung für Trans*-Personen
  • Der Start der AG Symbole und Sprache
  • Die Durchführung von Trans*-Tag(ung)en in Niedersachsen
  • Die Arbeit im TiN-Netzwerk an einem Werkstatt-Wochenende: TiN | Trans* in Niedersachsen – Arbeiten im Netzwerk

Julian Linn

aus Lüneburg, im geschäftsführenden Vorstand des QNN und sonst anderweitig ehrenamtlich engagiert in lokalen Initiativen.

linn@vorstand.q-nn.de

Mirja Janine Sachs

aus Langenhagen, als TiN Sprecherin im erweiterten QNN Vorstand. Weiterhin ehrenamtlich engagiert als Leiterin des SHG Trans*parenz in Hannover.

sachs@vorstand.q-nn.de

Robin Osterkamp

aus Hannover, seit Juni 2019 in Funktion der TiN-Landeskoordination.

tin@q-nn.de

Trans* – was meint das hier?

TiN | Trans* in Niedersachsen ist Netzwerk, Interessenvertretung und Förderprogramm für/von Menschen, die sich nicht im Einklang mit dem bei Geburt zugeschriebenen Geschlecht sehen oder diese Zuschreibung hinterfragen, die transitionieren oder mit der Erfahrung ihrer eigenen Transition ihr „Leben danach“ gestalten.

Es gibt hierfür Begrifflichkeiten, wie trans*, transsexuell, transgender, enby / nicht-binär, genderqueer, non-/agender, genderfluid, transgender, transgeschlechtlich, transident… Nicht immer meinen Nutzende dasselbe, wenn sie denselben Begriff verwenden.

Im QNN erleben wir diese Vielfalt und auch Konflikte im Ringen um gute, nützliche und verständliche Worte auch in den anderen Teil-Netzwerken, die mit lesbisch, schwul oder inter überschrieben worden sind und erst recht im Zusammenschluss unter der Überschrift „queer“. Sprache ist ein stets in Entwicklung befindliches Werkzeug, das wir im QNN mit unserer Nutzung sicherlich in kleinem Umfang mit-entwickeln und mit-prägen.

Wir als QNN wollen allerdings vor allem für unsere faire, transparente und pragmatisch-konstruktive Arbeit im Sinne der Menschen wahrgenommen werden. Pragmatisch-konstruktiv bedeutet, dass wir konkrete, erreichbare Ziele anvisieren, indem wir ebenso konkrete und umsetzbare Maßnahmen und Projekte bearbeiten oder ermöglichen und indem wir all das in einer wertschätzenden, fehlertoleranten, gleichberechtigten Kultur tun.

Zur Kultur des QNN gehört es, sich nicht von Überschriften und Begriffen einschränken zu lassen. Das QNN versteht über die grobe Einteilung in nur 4 Interessengruppen LSTI* hinaus die eigene Arbeit als allen queeren Menschen in Niedersachsen verpflichtet. Mit „queer“ meinen wir im QNN nicht-heteronormativ lebende oder -seiende Menschen. „Heteronormativ“ beinhaltet implizit die (unrealistische) Vorstellung einer eindeutigen cis-Zweigeschlechtlichkeit für jeden Menschen.

Die Realität ist: Vielfalt*.

Nächste Termine

Termin Informationen:

  • Sa
    23
    Nov
    2019

    Queerer Filmpreis Niedersachsen

    19:00 UhrInternationales Filmfest Braunschweig e.V., Neue Straße 8, 38100 Braunschweig

Kontakt

Robin Osterkamp | Landeskoordination für trans* Themen und Projekte

vertritt: TiN – Trans* in Niedersachsen
tin@q-nn.de | 0160 1617746