Termine

  • Fr
    22
    Nov
    2019
    19:00andersraum, Hannover

    +++ Ersatz für die vorschobene Lesung von Karen-Susan Fessel +++

    Die Nachbarin ist plötzlich genderqueer und pansexuell?
    Alle Lesbenpaare in der Bekanntschaft haben kleine Kinder und können nach Einbruch der Dunkelheit das Haus nicht mehr verlassen? Und dann haben alle vor lauter Dating apps auch noch vergessen wie das mit Flirten im richtigen Leben war?
    Sie sind nicht allein!
    Mit Wortwitz und mit einem liebevollen Blick auf so manche Absurditäten des lesbischen Alltagsleben beschreibt die Autorin Anne Bax die Höhen und Tiefen der Liebe. Sie philosophiert dabei über die vielen Fallstricke der digitalen und analogen Welt: Über Singles, die sich nicht alle 11 Minuten verlieben, über die Selbsthilfegruppe nach der Trennung, über die Verbindung von Holländerkäse und sexueller Orientierung, über das Leben an sich und immer wieder über die Liebe natürlich.
    Viel Romantik, ein wenig Tragik, ein Hauch Erotik, ungestüme Haptik und unvermeidbare Hektik, geeignet für frisch Verliebte, unglücklich Verliebte, unfreiwillig Entliebte, glücklich Liebende, sexuelle Orientierte, emotional Ratlose, absichtlich Unentschlossene und für alle, die über die Liebe und das Leben lachen möchten.

    Anne Bax lebt mit Gattin (schön), Stoffschwein (rosa) und Gleitsichtbrille (grün) im Ruhrgebiet und glaubt an die Liebe.

    • Eine Veranstaltung von LiN - Lesbisch* in Niedersachsen, dem andersraum e.V. und dem CSD Hannover
    • Eintritt frei
    • gefördert aus Mitteln des Landes Niedersachsen
  • Sa
    23
    Nov
    2019
    11-14Kino am Raschplatz, Hannover

    Die Perspektiven auf Coming-out sind unterschiedlich, individuell oder auch kollektiv... - ob als Anekdote, sich immer wiederholender Prozess oder lebenslange Herausforderung. So ist es auch ein Unterschied, ob das Coming-out in den 1980er oder 2010er Jahren erfolgte. Die unterschiedlichen Erfahrungen prägen das ganze Leben, den Umgang bzw. die Bereitschaft sich zu "outen" und die eigene, lesbische Identität. Ein öffentliches Coming-out verschafft Sichtbarkeit, kostet aber auch Kraft und kann eine Belastung sein.

    In dieser Veranstaltung zeigen wir zu Beginn ein paar ausgewählte Kurzfilme, die sich über verschiedene Erzählperspektiven dem Thema „Coming-out“ nähern. Nach einer kurzen Pause mit Verpflegung folgt eine Gesprächsrunde mit lesbischen Frauen aus verschiedenen Generationen. Es sollen die unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen mit dem Coming-out und der eigenen Identität zusammengebracht und diskutiert werden.

    Für die Gesprächsrunde konnten wir Lina Kaiser, Lale Jakob, Manuela Kay und Dr. Astrid Osterland gewinnen. Wir freuen uns auch sehr, dass Helen Lange die Moderation übernimmt.

    • eine Veranstaltung von MOSAIK Gesundheit in Kooperation mit dem FMGZ Region Hannover e.V., der Beratungsstelle Osterstraße und den Beauftragten für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt der Landeshauptstadt Hannover
    • Tickets:
      • An der Kinokasse erhältlich (VVK + AK)
      • telefonisch unter 0511 / 31 78 02
      • online
    • gefördert aus Mitteln des Landes Niedersachsen
  • Sa
    23
    Nov
    2019
    19:00 UhrInternationales Filmfest Braunschweig e.V., Neue Straße 8, 38100 Braunschweig

    Bereits zum dritten Mal präsentiert der Verein für sexuelle Emanzipation e.V. (VSE) eine Filmreihe abseits des heteronormativen Kinos. Die queere Reihe steht für die Vielfalt und Akzeptanz alternativer Lebensentwürfe. Alle fünf Filme sind auch in diesem Jahr für den Queeren Filmpreis Niedersachsen nominiert.
    www.filmfest-braunschweig.de

  • Sa
    07
    Dez
    2019
    13-18Onkel Emma, Braunschweig

    Nach vielem Durchdenken, Reflektieren, Erinnern und Diskutieren fällt es vielen nicht leicht handlungsfähig im hier und jetzt zu sein, wenn es um Körperbegegnungen und Konsens geht. Um vom Kopf in den Körper zu kommen möchte dieser Workshop behutsam, langsam und achtsam ein kleines Angebot machen um Momente des JA und NEIN und DANKE und WEIß NICHT zu fühlen und zu erleben wie wir es schaffen können darin handlungsaktiv zu sein/bleiben.


    FLTIN* only = eine Veranstaltung nur für FrauenLesbenTransInterNon-binary

  • Mi
    01
    Apr
    2020
    19:00andersraum, Hannover

    +++ Achtung: Neuer Termin +++

    „An einem milden Apriltag passiert meiner sechsundsiebzigjährigen Mutter das, was unzähligen Frauen ihrer Generation ebenfalls passiert und bereits passiert ist: Sie stürzt, verletzt sich schwer und zieht in der Folge aus dem Haus aus, in dem sie nach dem Weggang der Kinder und dem Tod des Ehemannes allein gelebt hat. Die Generation meiner Mutter stirbt aus, und damit sterben auch ihre Erinnerungen. Was wird bleiben?“

    In einer Art bruchstückhaft zusammengesetztem Vexierbild und in klarer, knapper und zugleich sehr poetischer Sprache erzählt Karen-Susan Fessel in ihrem autobiografisch gefärbten Roman „Mutter zieht aus“ (konkursbuch Verlag Claudia Gehrke 2018) eine ungewöhnliche und zugleich exemplarische Geschichte über Mütter und Töchter und die Lebenswirklichkeit von Frauen der Kriegsgeneration, eine exemplarische Nachschau auf eine ganze Generation, die allmählich verschwindet.

    In die Narration eingeflochtene Zitate, reflektierende und interpretierende Passagen machen diesen Roman zu einem vielstimmigen literarischen Dokument, das (auto-)biografische Sequenzen, Fiktionalität, und journalistisch-wissenschaftliche Analysen virtuos verbindet.

    Karen-Susan Fessel, *1964, lebt und arbeitet in Berlin. Seit 1994 sind mehr als dreißig Romane und Erzählungen für Erwachsene, Jugendliche und Kinder entstanden, von denen einige vielfach ausgezeichnet, übersetzt und als Theaterstücke adaptiert wurden. Für ihre Verdienste um die Akzeptanz queerer Lebensentwürfe erhielt sie 2011 den Rosa-Courage-Preis.

    • In Kooperation mit dem andersraum e.V. und dem CSD Hannover
    • Der Eintritt ist frei!
    • gefördert aus Mitteln des Landes Niedersachsen