Trans* – was meint das hier?

Trans* – was meint das hier?

Trans* - was meint das hier?

TiN | Trans* in Niedersachsen ist Netzwerk, Interessenvertretung und Förderprogramm für/von Menschen, die sich nicht im Einklang mit dem bei Geburt zugeschriebenen Geschlecht sehen oder diese Zuschreibung hinterfragen, die transitionieren oder mit der Erfahrung ihrer eigenen Transition ihr „Leben danach“ gestalten.

Es gibt hierfür Begrifflichkeiten, wie trans*, transsexuell, transgender, enby / nicht-binär, genderqueer, non-/agender, genderfluid, transgender, transgeschlechtlich, transident… Nicht immer meinen Nutzende dasselbe, wenn sie denselben Begriff verwenden.


Im QNN erleben wir diese Vielfalt und auch Konflikte im Ringen um gute, nützliche und verständliche Worte auch in den anderen Teil-Netzwerken, die mit lesbisch, schwul oder inter überschrieben worden sind und erst recht im Zusammenschluss unter der Überschrift „queer“. Sprache ist ein stets in Entwicklung befindliches Werkzeug, das wir im QNN mit unserer Nutzung sicherlich in kleinem Umfang mit-entwickeln und mit-prägen.

Wir als QNN wollen allerdings vor allem für unsere faire, transparente und pragmatisch-konstruktive Arbeit im Sinne der Menschen wahrgenommen werden. Pragmatisch-konstruktiv bedeutet, dass wir konkrete, erreichbare Ziele anvisieren, indem wir ebenso konkrete und umsetzbare Maßnahmen und Projekte bearbeiten oder ermöglichen und indem wir all das in einer wertschätzenden, fehlertoleranten, gleichberechtigten Kultur tun.

Zur Kultur des QNN gehört es, sich nicht von Überschriften und Begriffen einschränken zu lassen. Das QNN versteht über die grobe Einteilung in nur 4 Interessengruppen LSTI* hinaus die eigene Arbeit als allen queeren Menschen in Niedersachsen verpflichtet. Mit „queer“ meinen wir im QNN nicht-heteronormativ lebende oder -seiende Menschen. „Heteronormativ“ beinhaltet implizit die (unrealistische) Vorstellung einer eindeutigen cis-Zweigeschlechtlichkeit für jeden Menschen.

Die Realität ist: Vielfalt*.