Goldmarie – der queere Preis für Fleiß

Goldmarie – der queere Preis für Fleiß

Goldmarie – der queere Preis für Fleiß

Goldmarie – der queere Preis für Fleiß

Gleichgeschlechtlich zu lie­ben, ist mit Herausforderungen ver­bun­den. Da sind Austausch und Verständnis gefragt. Zum Glück gibt es in Niedersachsen ver­schie­de­ne Treffpunkte und Anlaufstellen. Viele der Angebote – vom Stammtisch einer Jugendgruppe bis zu einem Zentrum für nicht-hete­ro­nor­ma­ti­ve Lebensweisen – wer­den ehren­amt­lich ins Leben geru­fen und am Laufen gehal­ten.

Oft blei­ben die Personen, die dahin­ter ste­cken, im Verborgenen. Wer jah­re­lang zum Regenbogenstammtisch in der Kleinstadt ein­lädt oder ehren­amt­lich die Buchhaltung hin­ter einem CSD bewäl­tigt, steht nicht unbe­dingt im Mittelpunkt.

Diese Menschen möch­ten wir jetzt ehren. Ihre Arbeit möch­ten wir wür­di­gen – und ande­re Leute ermu­ti­gen, sich zu enga­gie­ren. Darum ver­lei­hen wir die Goldmarie.

Frau Holle belohnt die flei­ßi­ge und unei­gen­nüt­zi­ge Marie mit einem Goldregen. Wir bedan­ken uns mit einem Preis. Hier und heu­te bist du ein­ge­la­den, dafür einen flei­ßi­gen oder krea­ti­ven, freund­li­chen oder zuver­läs­si­gen Menschen vor­zu­schla­gen in einer der drei Kategorien les­bi­sches oder schwu­les Engagement oder Fleiß zuguns­ten der geschlecht­li­chen Vielfalt (Themenspektrum trans* und inter).


Jetzt nominieren — bis 31. August 2018!

Ich fin­de, dass die „Goldmarie 2018“ ver­lie­hen wer­den soll­te an:


Für Nachfragen bin ich erreich­bar unter:

Ich bin damit ein­ver­stan­den, dass die ein­ge­ge­be­nen Daten im Rahmen der Goldmarie-Durchführung gespei­chert und an die Beteiligten wei­ter­ge­ge­ben wer­den.


Das Märchen von der Goldmarie | kurz gefasst

Zu Hause muss­te die Stieftochter Marie alle Arbeit tun. Ihre Schwester, die leib­li­che Tochter, war faul. Eines Tages spann sich Marie die Finger blu­tig, woll­te sie im Brunnen abwa­schen und fiel dort hin­ein. Als Marie auf­wach­te, war sie auf einer schö­nen Wiese. Sie ging, bis sie an einen Backofen kam. Der bat sie, das Brot her­aus­zu­zie­hen, bevor es ver­brennt. Marie hol­te das Brot her­aus. Dann bat ein Apfelbaum sie, die rei­fen Äpfel abzu­schüt­teln. Sie schüt­tel­te alle Äpfel ab und ging wei­ter. An einem klei­nen Haus sprach Frau Holle sie an. Wenn das Mädchen alle Arbeit gut bei ihr ver­rich­te­te und das Bett flei­ßig auf­schüt­tel­te, so dass es in der Welt schneit, wer­de es ihr gut erge­hen. Marie wil­lig­te ein und hat­te ein gutes Leben bei Frau Holle. Doch nach eini­ger Zeit hat­te sie Sehnsucht nach ihrem Zuhause.

Frau Holle führ­te sie an ein gro­ßes Tor. Als das Mädchen dar­un­ter her ging, fiel ein gewal­ti­ger Goldregen. Das Gold blieb an ihr hän­gen und war der Lohn, weil sie so flei­ßig gewe­sen war.

Zu Hause erzähl­te Goldmarie, was ihr wider­fah­ren war. Nun ging ihre Schwester auf den sel­ben Weg. Aber sie ging unver­rich­te­ter Dinge am Backofen und Apfelbaum vor­bei. Bei Frau Holle war sie faul. Frau Holle sag­te ihr bald den Dienst auf. Als das Mädchen unter dem Tor durch­ging, fiel Pech her­un­ter. Es woll­te, so lan­ge sie leb­te, nicht abge­hen.” nach den Gebrüdern Grimm


2016

2016

Verleihung der Goldmarie 2016 am 15.07.2016 in Regie des VSE e.V. in Braunschweig
Geehrt wur­den Ira Martens für die jah­re­lan­ge Gestaltung der Materialien für den CSD Nordwest in Oldenburg. Claudia Keune erhielt den Preis für ihre ehren­amt­li­che Beratung trans*geschlechtlicher Menschen in Wolfsburg. Die drit­te Goldmarie ging an Christopher Ehmke-Janssens für sei­ne Arbeit als Kassenwart des VSE in Braunschweig-
Hier fin­det sich die Presseerklärung.

VSE-Vorstand Anton Umland und Oberbürgermeister Ulrich Markuth hiis­sen die Regenbogenfahne vor dem Braunschweiger Rathaus.

 

Björn Waldmann, Mitglied im Vorstand des VSE, begrüßt die Teilnehmenden im Roten Saal des Braunschweiger Schlosses. Mit mit den Brücken auf dem10 € Schein erin­nert er an das Thema des Sommerloch-Festivals.

 

Birgit Sobiech, Mitglied im Vorstand des QNN, begrüßt die Teilnehmenden.

 

Ira Martens erhält die Goldmarie, von rechts nach links im Bild: Moderatorin Betty la Mingue, Laudator Frederick Schnittker, Ira Martens, Bürgermeisterin Harlfinger.

 

Daniela Thomä hält die Laudatio auf Claudia Keune .

 

Preisträgerin Claudia Keune (FB-Profilfoto)

 

In Stellvertretung für Claudia Keune nimmt Karin Winterstein den Preis ent­ge­gen.

 

Christopher Ehmke-Janssens erhält die Goldmarie, neben ihm Laudator Markus Manegold.

 

Für das künst­le­ri­sche Rahmenprogramm sorg­te das Duo Riverside Road mit Paul Köninger und Soeren Pietsch.

 

Im Publikum waren u.a. Andreas Paruszewski (Vorstand VSE), Birgit Sobiech (Vorstand QNN & VSE), Thomas Wilde (Geschäftsführung QNN) und Claas Merfurt (Ratsherr) in der zwei­ten Reihe sowie in der ers­ten Reihe Hans Hengelein (Niedersächsisches Sozialministerium), Klaus-Peter Bachmann (Vizepräsident des Niedersächsischen Landtags), Armin Grasshoff (stell­vertr. AWO-Kreisleiter Braunschweig), Dr. Christos Pantazis (Landtagsabgeordneter)

 

Sommerloch / CSD 2016

Bürgermeisterin Friederike Harlfinger im Gespräch mit Hans Hengelein, Referent LSBTTI und AIDS-Koordinator in Niedersächsischen Sozialministerium.

 

Für das leib­li­che Wohl sorg­ten u.a. Anton Umland, Mario Puchner, Anke Hagenbüchner und Christian Hoppe (Preisträger der Goldmarie 2014).

Bildquellen: hebel-foto.de
 

2015

2015

Am 7.11.2015 wur­de die Goldmarie in Regie des Vereins LAND LuST e.V. in Meppen ver­lie­hen.

Geehrt wur­den in die­sem Jahr drei Menschen: Johanna Kaul erhielt die Goldmarie für die jah­re­lan­ge Betreuung der Abrechnung der LesBiSchwulen Kulturtage in Göttingen (Preisentgegennahme durch Dr. Kirsten Plötz). Dirk Hobbie wur­de aus­ge­zeich­net für die Gründung und über fünf­zehn­jäh­ri­ge Begleitung eines Treffpunkts für Schwule und Lesben im Ammerland. Vivien Sandt wur­de geehrt für ihr zehn­jäh­ri­ges Engagement in einer Selbsthilfegruppe trans­ge­schlecht­li­cher Menschen in Oldenburg.

Hier gibt es die Presseerklärung.

Freuen sich über die­sen Goldmarie-Jahrgang, von links nach rechts: Vivien Sandt (Preisträgerin Bereich trans*), Hans Hengelein (Referent LSBTTI und AIDS-Koordinator in Niedersächsischen Sozialministerium), Dirk Hobbie (Preisträger Bereich schwul), Dr. Sigrid Kraujuttis (Sozialdezernentin Landkreis Emsland), Kim Ole Andersen (Vorstandsmitglied LAND LuST e.V.)

Johanna Kaul

Preisträgerin Johanna Kaul (Preisträgerin Bereich les­bisch)

Nach Auszeichnung, von links nach rechts: Dr. Sigrid Kraujuttis, Vivien Sandt, Andrea Fleßner (Vivien Sandts Laudatorin), Dirk Hobbie und Ines Plettenberg (Dirk Hobbies Laudatorin)

 

Bildquellen: LAND LuSt e.V.


2014

2014

Wir waren stolz, dass wir am 5. September 2014 auf Einladung von Sozialministerin Cornelia Rundt im Gästehaus der Landesregierung in Hannover zum ers­ten Mal die Goldmarie ver­lei­hen durf­ten. Aus den Vorschlägen wähl­ten die Jurys aus:

  • für ihr les­bi­sches Engagement abseits des Rampenlichts: Annie Heger, Oldenburg
  • für sein schwu­les Engagement, die Menschen und Gruppen zu ver­bin­den: Christian Hoppe, Braunschweig
Christian Hoppe, Sozialministerin Cornelia Rundt, Annie Heger

Foto: via Facebook/Cornelia Rundt