Förderung für vereinsfreie Projekte

Förderung für vereinsfreie Projekte

Förderung für vereinsfreie Projekte

Das QNN för­dert aus Mitteln des Landes Niedersachsen und über den QNN-Fonds Aktivitäten der Selbsthilfe und Selbstorganisation aus dem quee­ren Spektrum.

Das reicht vom schwu­len Stammtisch über das Frauencafé bis hin zu Personen, die ehren­amt­lich bei­spiels­wei­se eine Lesung oder einen Workshop mit trans*-Bezug oder einen Filmabend zu inter orga­ni­sie­ren oder eben für den Eigenbedarf ihrer Gruppe Infoflyer oder T-Shirts für die sicht­ba­re Teilnahme am ört­li­chen CSD benö­ti­gen.

  • Kurz | Vereinfachtes Antragsverfahren für Gruppen / Aktive ohne Verein.
  • Gut | Für Projekte mit maxi­mal 2.000 Euro Kosten / Ausgaben.
  • Einfach | Unkomplizierte Formulare für eine ord­nungs­ge­mä­ße Abrechnung.

Welche Projekte wer­den geför­dert?

Typische Projekte in die­sem Bereich sind:

  • Produktion von Infomaterial (gedruckt, online) über die Gruppe, den Stammtisch u.ä.
  • Lesung, Film- oder Infoabend oder ein Workshop
  • Material zur öffent­li­chen Präsenz der Gruppe in der Region (Banner, Beachflag, bedruck­te T-Shirts für die Beteiligung am CSD- oder Schützen-Zug)

Ihr habt etwas ande­res vor? Startet ger­ne eine Voranfrage für Eure Projektidee.


Hinweise für Selbsthilfegruppen

Selbsthilfegruppen mit einem Gesundheitsschwerpunkt – trifft z.B. auf SHGn zu Coming-out, trans*, inter, Sucht, Prävention/Leben mit HIV zu – wer­den von den Krankenkassen geför­dert. Darüber sind die Ausgaben des lau­fen­den Betriebs der SHG leist­bar und zu bestrei­ten – inklu­si­ve der Grundausstattung an Infomaterial. Förderung aus Landesmitteln ist oft nur in begrün­de­ten Ausnahmefällen oder für Aktivitäten über die klas­si­sche Selbsthilfearbeit hin­aus mög­lich. Wir bera­ten Euch dazu.


Einfach gute Förderung: 100% Kostensicherheit

Förderung rich­tet sich nach zwei ein­fa­chen Faktoren: Ausgaben und Einnahmen. Wenn die Einnahmen aus Eintritt, Getränkeverkauf, Zuschüssen vom ört­li­chen Kulturverein oder viel­leicht dem AStA der Hochschule in der Region nicht aus­rei­chen, kann der Rest der Kosten aus Fördermitteln gedeckt wer­den.

Aus Landesmitteln kön­nen immer bis 50% der Ausgaben geför­dert wer­den. Wenn die Lücke zwi­schen Ausgaben und Einnahmen grö­ßer ist, bezu­schus­sen wir die ver­eins­frei­en Aktivitäten im Land aus dem QNN-Fonds – so lan­ge der Vorrat reicht.

Außerdem sind wir QNN die „Sparbüchse“ für ver­eins­freie Gruppen, die einen VNB-Arbeitskreis im Bereich quee­rer Erwachsenenbildung haben. Es trifft auf einen guten Teil der quee­ren Gruppen im Land zu, dass sie im Sinne der Erwachsenenbildung Zuschüsse zu ihren Kosten erhal­ten. Aus die­ser Sparbüchse kön­nen ein­zel­ne Gruppen ihren 50%-Eigenanteil selbst stem­men und las­sen im Fonds mehr Geld übrig für die Gruppen, die kei­nen VNB-Arbeitskreis haben oder haben kön­nen.

Wenn in Eurem Projekt kei­ne Einnahmen von 50% rea­lis­tisch sind, der QNN-Fonds für das lau­fen­de Jahr aus­ge­schöpft ist und Ihr auch kein Geld in der VNB-Sparbüchse habt, gibt es manch­mal noch eine wei­te­re Möglichkeit: Wir kön­nen im Rahmen der “Standard-Förderung” aus Landesmitteln in Ausnahmen auch Förderungen bis 90% der Gesamtausgaben aus Landesmitteln vor­se­hen. Wir prü­fen ger­ne, ob Euer Projekt unter die Ausnahmemöglichkeiten fällt. Das heißt, dass Ihr schon ab ver­gleichs­wei­se gerin­gen Einnahmen Euer Projekt kos­ten­si­cher rea­li­sie­ren könnt.

Wie genau muss die Finanzplanung sein?

Wir haben es schon erlebt, dass eine Gruppe ihren vor­be­spro­che­nen Antrag bis auf den letz­ten Drücker zurück­ge­hal­ten hat, weil viel­leicht noch die Auflagenhöhe des Flyers oder die Größe des Aufklebers etwas an den Druckkosten geän­dert hät­te. Das ist nicht nötig und nicht hilf­reich. Für uns im QNN sind Last-Minute-Anträge immer ein zusätz­li­cher Aufwand, weil sie außer­halb der gut inein­an­der­grei­fen­den Routinen und Aufgabenverteilungen bear­bei­tet wer­den müs­sen. Bitte geh(t) acht­sam mit die­sen Ressourcen der Community um.

Die Finanzplanung ist eine Schätzung, die sich an den plan­ba­ren Kosten ori­en­tiert. Wenn es unvor­her­ge­se­hen güns­ti­ger oder teu­rer wird, fin­den wir eine Lösung. Der ein­fa­che­re Fall ist dabei, wenn das Projekt weni­ger kos­tet. Sofern wir das recht­zei­tig genug erfah­ren, kön­nen wir ein­ge­spar­te Landes- und Fondsmittel dann ande­ren Projekten zur Verfügung stel­len.

Und wenn es teu­rer wird, als geplant? Dann ein­fach sofort beim QNN mel­den, sobald das deut­lich wird. Wir haben die Möglichkeit, die Förderung den Gegebenheiten auch bei bereits lau­fen­den Projekten in einem gewis­sen Umfang anzu­pas­sen, solan­ge noch Mittel ver­füg­bar sind. Und gera­de für die “klei­nen” Projekte, wie sie von Aktiven außer­halb von Vereinen umge­setzt wer­den, ist bis­lang immer eine Lösung gefun­den wor­den.

Für die Finanzplanung und spä­ter die Abrechnung gibt es eine Excel-Datei, die leicht aus­zu­fül­len ist und zum Antrag bzw. der Abrechnung dazu­ge­hört.


Schonmal vor­ab: Formalitäten für die Abrechnung/Auszahlung

Die Förderung der ver­eins­frei­en Aktivitäten erfolgt als Auslagenerstattung anhand der ein­ge­reich­ten Originalbelege.

Rechnungen Dritter (z.B. von Referent*innen oder Druckereien) müs­sen immer auf die pro­jekt­lei­ten­de Person aus­ge­stellt sein. Andere Personen oder das QNN kön­nen nicht Rechnungsempfänger*in sein.

Verauslagte Rechnungen oder auch Ausgaben, die mit Quittungen oder Kassenbons nach­ge­wie­sen wer­den über ein Auslageformular ein­ge­reicht. Wichtig ist hier­bei, dass bei Quittungen und Kassenbons sowohl die Kassierenden, als auch die gekauf­ten Gegenstände/Leistungen klar bezeich­net sind.

Wenn Ihr Rechnungen nicht pri­vat aus­le­gen könnt oder wollt, reicht sie als Zahlungsanweisung beim QNN ein und wir über­wei­sen direkt an die Rechnungsstellenden. Dies ist übri­gens der Normalfall für Referierenden-Honorare, wobei die­se auch erst nach der Veranstaltung, die ja „das Projekt“ ist, anfal­len.

Sobald Ihr etwas bezahlt habt für das Projekt, könnt Ihr die Belege auch sofort oder gesam­melt in Zwischenschritten ein­rei­chen und bekommt die Auslagen vor­ab erstat­tet. Dies geht in der Summe maxi­mal bis zu 50% der geplan­ten Gesamtausgaben.

Für Fahrtkosten (Zug, Auto, ÖPNV) gibt es ein eige­nes Formular. Fahrtkosten wer­den immer nur und direkt der Person erstat­tet, die die Fahrt durch­ge­führt hat. Das gilt auch für Referent*innen – also kei­ne Fahrtkosten in der Rechnung aus­wei­sen las­sen, son­dern immer das Formular nutzen/weitergeben.

Abgerechnet wird zum Schluss. Mit dem Abschlussbericht reicht Ihr die gesam­mel­ten und noch nicht ein­ge­reich­ten Belege ein. Bei der Endabrechnung wer­den Referent*innen-Rechnungen u.ä. zur schnel­len Abwicklung dann vom QNN direkt an die­se über­wie­sen und Ihr habt damit weni­ger zu tun.

Alles rund um die QNN-Förderung für Aktive ohne Verein

    • Handout: Förderung ver­eins­frei­er Projekte durch das QNN [PDF]
      mit: allen Informationen zum Ausdrucken und Mitnehmen, Mustern des Kurzantrags und der Fördervereinbarung.
    • Über den QNN-Fonds
    • QNN-Kurzantrag “Förderung ver­eins­frei” [PDF]
    • Finanzplanung als Excel-Datei | [XLSX]
      Die dar­in ent­hal­te­ne Abrechnungsliste zu nut­zen ist kei­ne Pflicht. Wir ver­bu­chen die Auslagenerstattungen inner­halb unse­rer Buchführung bereits pro­jekt­be­zo­gen. Sie ist hilf­reich, wenn Ihr vor­ab Belege ein­reicht und statt einer Kopie einen Listeneintrag für die Endabrechnung macht. Am Ende müsst Ihr beim Abschlussbericht näm­lich Plan- und Ist-Ausgaben/Einnahmen gegen­über­stel­len.
    • QNN-Auslagenformular “vor­ab” | dem­nächst
    • QNN-Auslagenformular “Endabrechnung” | dem­nächst
    • QNN-Reisekostenformular | dem­nächst
    • QNN-Abschlussbericht & Projektabrechnung | Muster

 


Voranfrage star­ten — bera­ten las­sen.

Wenn noch unklar ist, ob das ange­dach­te Projekt inhalt­lich oder vom Umfang in die Förderung aus Landesmitteln passt, kann eine Voranfrage hel­fen. Die Geschäftsführenden des QNN bera­ten inter­es­sier­te Träger und quee­re Aktive hier­zu.






Ausfüllhilfe — Support beim Formular.

Fragen zum Formular, der Antrag wird ohne Antworten nicht fer­tig? Das Team des QNN hilft wei­ter:


Antrag und ggf. Kostenplanung ein­rei­chen:

max. 3 MB Dateigröße, bevor­zugt als PDF, sonst DOC, XLS




Antrag ein­rei­chen


Antrag und Kostenplanung, ggf. auch lngee Projektbeschreibung ein­rei­chen:

max. 3 MB Dateigröße, bevor­zugt als PDF, sonst DOC, XLS